Açai – Jungbrunnen durch Antioxidant Anthocyane


Anthocyane in Acai

Das Anthocyane Antioxidant in der Açai Beere ist für dessen tiefdunkle Färbung verantwortlich.

Auf den ersten Blick fällt die tiefdunkle Färbung des Açai-Saftes auf. Dieser kommt, wie bei vielen Früchten und Blüten, von Farbstoffen, den Anthocyanen („antho“, griechisch für Blüte,“ kyáneos“ griechisch für dunkelfarbig). Anthocyane haben für die Pflanzen einen vielfachen Nutzen.

Sie absorbieren das Sonnenlicht, schützen vor UV-Strahlung und können auch freie Radikale auffangen. Und diese Wirkung ist auch für Menschen ganz besonders wertvoll, denn freie Radikale können – wie ihr Name schon andeutet- Zellen angreifen und Schäden an dem Erbgut verursachen.  Freie Radikale entstehen bei oxidativen Stress, sie beschleunigen den Alterungsprozeß und spielen eine wichtige Rolle bei der Erstehung von Krankheiten wie Krebs, bei Artheriosklerose, der Alzheimerschen Krankheit und vielen mehr.

Der Gehalt von Anthocyanen ist bei der Açai-Beere höher als bei vielen anderen Pflanzen, außerdem ist der Schwankungsbereich relativ nieder. Bei den Pflanzen mit dem höchsten Anteil an Anthocyanen rangiert Açai im obersten Bereich.

Früchte und Pflanzen mit hohem Anthocyane Gehalt

Açai Beere 800–1000 mg/100 g Frucht
Aronia Beere 200–1000 mg/100 g Frucht
Holunderbeere 200–1000 mg/100 g Frucht
Heidelbeere 10–515 mg/100 g Frucht
Brombeere 50–350 mg/100 g Frucht
Schwarze Johannisbeere 130–420 mg/100 g Frucht

Bioverfügbarkeit von Anthocyanen

Neben den schon erwähnten Anthocyanen gibt es in der Natur etliche natürliche Antioxidantien. Die wichtigsten sind unter anderen Vitamin C und Vitamin E. Ihre Wirksamkeit ist hoch und wird trotzdem von den Anthocyane um ein Vielfaches übertroffen. Allerdings ist der Körper manchmal nicht in der Lage, sie sehr effektiv aufzunehmen. Man spricht dann von einer verminderten Bioverfügbarkeit.

Allerdings ist auf diesem Gebiet noch einige Forschungsarbeit notwendig. Eine neuere Studie zur Bioverfügbarkeit von Anthocyanen kann man hier lesen: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3940722/

Hinweis: