Açai Beere – die Superbeere aus Südamerika

Açai Beere

Die Açai Beere – Sie soll Krebs heilen, schlank machen, die Haut faltenfrei halten, vor Herzkrankheiten schützen, sexuell stimulieren und vieles mehr. Seit 2005 feiert eine südamerikanische Beere ihren Siegeszug. Erst in Nordamerika, mittlerweile auch in Europa. Die Açai-Beere ist eine 1 bis 2cm große, dunkelblaue Beere, die der Heidelbeere zum Verwechseln ähnlich sieht. Wie die Heidelbeere hat die Açai-Beere im frischen und unberührten Zustand einen gräulich matten Schleier auf der Oberfläche. Im Gegensatz zur Heidelbeere hat die Açai-Beere einen Kern. Dieser ist nicht essbar und macht den Hauptteil der Beere aus, etwa 90%. Im Fruchtfleisch und in der Schale sollen dafür umso mehr gesundheitsfördernde Mittel stecken.

Açai als Grundnahrungsmittel in Südamerika

Im Supermarkt um die Ecke wird man die Frucht dennoch nicht finden. Frische Açai-Beeren sind außerhalb Südamerikas kaum erhältlich. Die Beere ist die Frucht der sogenannten Kohlpalme, Euterpe oleracea. In Südamerika wird die Palme Açaizeiro genannt, woraus sich der gebräuchliche Name der Beere ableitet. Auf ihrem Heimatkontinent ist die Beere ein alltägliches Nahrungsmittel und gilt in manchen Gebieten sogar als Grundnahrungsmittel, das etwa 40% der täglichen Energiezufuhr ausmacht. Neben der Frucht werden außerdem die Herzen der Kohlpalme als Gemüse verzehrt. Da die Palme mehrere Stämme hat, stirbt sie nach der Ernte der Palmherzen nicht ab. Die Açai-Frucht wächst an Dolden mit bis zu 1000 Beeren. Der Geschmack der Beere wird als fettig und erdig, teilweise als nussig bezeichnet. Für europäische Geschmacksnerven ist er definitiv ungewöhnlich.


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Die Superbeere Acai auf dem Vormarsch

Ihre Bekanntheit verdankt die Beere der US-amerikanischen Talkmasterin Oprah Winfrey. In einer Sendung berichtete Winfrey über sogenanntes „Superfood“, also besonders gesundes und wertvolles Essen. Die Açai-Beere war eins der vorgestellten Produkte, woher auch der Beiname „Superbeere“ stammt. Im Verlauf der Jahre hat sich eine ganze Industrie gebildet, die die angeblichen Superkräfte der Frucht vermarktet und in Form von Kapseln, Cremes und Pulvern produziert und verkauft. Andere Stars und Hollywood-Schauspieler fingen an, sich für die Beere zu interessieren und Werbung dafür zu machen. Die Acaibeere erlebte einen wahren Hype. Der Grund für die Superkräfte soll der ungewöhnlich hohe Anteil an Antioxidantien sein. Diverse andere Bestandteile, wie Vitamine und Mineralstoffe, sollen den positiven Effekt auf den menschlichen Körper unterstützen. Durch die sehr eingeschränkte Verfügbarkeit der Beere außerhalb des südamerikanischen Kontinents, werden Açai-Produkte meist zu extrem hohen Preisen verkauft. Dadurch sind viele minderwertige Produkte auf dem Markt, deren Açai-Anteil entweder sehr gering oder gar nicht vorhanden ist.

Auch Lebensmittelchemiker und Oecotrophologen haben angefangen, sich für die Açai Beere zu interessieren. Es wurden zahlreiche Studien von unterschiedlichen Instituten durchgeführt, um die Wirksamkeit der Beere zu erforschen. Allerdings liegen bisher keine endgültigen Ergebnisse vor. Nachgewiesen wurde allerdings, dass viele Bestandteile nicht in so hohen Dosierungen vorkommen, wie oft in der Werbung suggeriert wird. Ob die Zusammensetzung der vorhandenen Inhaltsstoffe jedoch trotzdem eine besondere Auswirkung hat, muss in aufwändigeren Studien bestimmt werden.

Es ist vor allem wichtig die Versuche in vivo durchzuführen, also an lebenden Organismen. Bei in vitro-Versuchen weichen die Parameter oftmals zu sehr ab. Diese Versuchsergebnisse sind demnach nicht übertragbar. Unbestreitbar bleibt aber die Tatsache, dass Antioxidantien und andere Inhalte tatsächlich die ihnen zugesprochenen Eigenschaften erfüllen und die Açai-Beere Antioxidantien in hohem Maße enthält. In jedem Fall ist die Açai-Beere gesunde Ergänzung eines jeden Ernährungsplans. Die exotische Frucht vollbringt keine Wunder, kann aber einer von vielen Faktoren sein, der z.B. eine Diät erfolgreich macht.


Anbau und Verbreitung der Acai Beere

Die Kohlpalme ist in Süd- und Mittelamerika heimisch. Sie bevorzugt das küstennahe, von den Gezeiten beeinflusste Tiefland von Brasilien bis hoch nach Panama. Seltener kommt sie im Landesinneren, in der Nähe von Flüssen vor. Die Euterpe oleracea mag sehr feuchte Böden und kann sumpfige Gebiete besonders aggressiv besiedeln. Durch die immer steigende Nutzung solcher Gebiete für Reisanbau und Schrimpsfarmen wird die Kohlpalme jedoch immer weiter zurückgedrängt. Ihre Schwester Euterpe precatoria ersetzt die Euterpe oleracea im südlichen Amazonasbecken. Die Küstenregion von Kolumbien und der Regenwald von Peru und Ecuador zählen zu den Gebieten, in denen beiden Arten gleichzeitig vorkommen. Da die Euterpe precatoria jedoch trockenere Böden bevorzugt, findet man nur die Euterpe oleracea stets an den überfluteten Arealen.

Die immer mehr wachsende Popularität der Açai-Beere und die damit steigende Nachfrage führten zu einer Zunahme der Açai-Plantagen. Hier werden die Palmen auf einem recht festen Boden angebaut. Besonders auf Plantagen muss stets auf eine ausreichende Bewässerung geachtet werden. Des Weiteren benötigt die Palme Wärme. Temperaturen von 21 bis 30°C und eine recht hohe Luftfeuchtigkeit zwischen 71% und 90% sind ideal. Im 3. Jahr nach der Aussaat trägt die Kohlpalme bereits Früchte. Zu diesem Zeitpunkt ist sie knapp 100 cm hoch und sie wird auf den Plantagen klein gehalten. In der freien Natur würde sie eine Höhe von bis zu 20 m erreichen. Im erwerbsmäßigen Anbau wird eine Ernte von 10 Tonnen pro Hektar eingefahren, wobei 400 Pflanzen pro Hektar kultiviert werden.


Inhaltsstoffe der Acai Beere

Die Bestandteile der Açai-Beere haben eine synergetische Wirkung, das heißt sie beeinflussen sich gegenseitig und funktionieren nur abhängig voneinander.

  • Vitamin D

z. B. sorgt dafür, dass das Calcium vom menschlichen Körper verarbeitet werden kann. Neben den

  • Vitaminen B1 (Thiamin),
  • Vitamin B2 (Riboflavin) und
  • Vitamin B6 (Pyridoxin), ist auch das
  • Vitamin B3 (Niacin) enthalten,

das wiederum für die Verwertung der

  • Omega-3- und
  • Omega-9-Fettsäuren

wichtig ist. Etwa die Hälfte der im Nährwert enthaltenen Energie ist auf die Fette zurückzuführen. Rund 40% der Beere machen

  • Ballaststoffe

aus. Weitere Inhaltsstoffe sind

  • Vitamin E,
  • die Mineralien Magnesium, Zink, Kupfer und Kalium, sowie
  • Antioxidantien.

Ein weiterer Mythos ist der hohe Gehalt an

  • Vitamin C.

Das Vitamin ist zwar definitiv vorhanden, allerdings in einer recht geringen Menge. Keines der in der Beere enthaltenen Wirkstoffe ist in einer derartig hohen Konzentration vorhanden, dass Nebenwirkungen auftreten könnten. Allerdings kann die Beere Ursache für Allergien sein und sollte in diesem Fall gemieden werden.

100g der Beeren enthalten etwa 80-250 Kalorien. Dabei spielt die Darreichungsform eine Rolle. Etwa 50% der Kalorien entfallen auf die enthaltenen Fette. Dabei handelt es sich um ungesättigte Fettsäuren. Sie sind für den menschlichen Organismus essentiell, da er sie nicht selbst herstellen kann. Die Beere hat einen vergleichsweise geringen Anteil an Zucker, von gerade mal 3,6%.

Polyphenole und Antioxidantien

Als besonders wertvoll und gesundheitsfördernd werden die sogenannten Antioxidantien angesehen. Zu dieser Gruppe gehören die Anthocyane Cyanid-3-glucosid und Cyanid-3-glucosid-Cumarat. Beide sind in der Beere vorhanden. Sie sorgen für die Deaktivierung von hochreaktiven Sauerstoffverbindungen, den freien Radikalen. Diese verursachen oxidativen Stress in den Hautzellen und sorgen so für Schäden. Das ganze findet als Kettenreaktion statt.

Antioxidantien sind in der Lage, diese Reaktionskaskade zu unterbrechen. Die Polyphenole Epicatechin, Catechin, Quercetin und andere Flavonoide zählen ebenfalls zu den Antioxidantien, sie sind in kleinen Mengen gesundheitsfördernd. Zusätzlich sind sie für die dunkelblaue Färbung der Beere verantwortlich. Werden sie jedoch konzentriert und über lange Zeiträume verabreicht, kann eine zytostatische Wirkung auftreten, das Zellwachstum wird also gestoppt. Catechin gilt im hochdosierten Zustand sogar als toxisch.

Oft wird bei der Vermarktung der Açai-Beere der Anteil der Antioxidantien als besonders hoch angepriesen. Die Açai-Frucht hat sich auf diese Weise den Ruf der „Superbeere“ erarbeitet. Vor allem im Vergleich zu anderen Früchten soll die positive Wirkung extrem ausgeprägt sein. In Wahrheit jedoch ist der Gehalt der Antioxidantien weder ungewöhnlich hoch, noch die Wirkung besonders ausgeprägt. Es ist eher die Symbiose der vielfältigen gesundheitsfördernden Inhaltstoffe, die ggf. den Ruf der Açai-Beere als Superfood rechtfertigen als der besonders hohe Antioxidantien-Wert. Früchte wie der Granatapfel stehen der Açai-Beere z.B. bei der Konzentration von Antioxidantien in nichts nach. Heidelbeeren und Sauerkirschen haben gar einen noch höheren Gehalt an Antioxidantien.


Wirkungen der Açai Beere

Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe wird die Açai-Beere sehr geschätzt. Ihr Antioxidantiengehalt soll den menschlichen Organismus vor freien Radikalen und einer vorzeitigen Zellalterung schützen. Calcium ist ein wichtiger Bestandteil menschlicher Knochen und Zähne. Durch ihren Gehalt von etwa 133-309mg Calcium in 100g, ist die Açai-Beere ein natürlicher Calcium-Lieferant und für die

  • Stabilität von Skelett und Zähnen wichtig.

Vitamin C

  • stärkt das Immunsystem

und steuert die L-Carnitin-Produktion mit. Dadurch wird die

  • Fettverbrennung in den Muskeln angeregt.

Auch die Vitamine B3 und B6 spielen hierbei eine wichtige Rolle. Außerdem leistet Vitamin B6 einen

  • Schutz gegen Nervenschädigungen,

während B3 die

  • Verarbeitung von Kohlenhydraten und Eiweißen

unterstützt. Ebenfalls für die Kohlenhydrat-Stoffwechsel zuständig, ist das Vitamin B1. Bei

  • Konzentrationsschwäche

kann das Vitamin B2 Abhilfe schaffen.

Die in der Açai-Beere enthaltenen Omega-Fettsäuren sind essentiell für den menschlichen Organismus. Sie bieten

  • Schutz für das Herz und
  • unterstützen das gesamte kardiovaskuläre System.

Omega-3-Fettsäuren spielen außerdem eine wichtige Rolle bei der Produktion von Hormonen. Magnesium, Zink und Kupfer sind Spurenelemente, die als Bausteine für Enzyme fungieren.

Kalium ist unter anderem dafür zuständig, den

  • Wasserhaushalt zu regulieren und ist wichtig für die
  • Weiterleitung von Reizen innerhalb der Nerven.

Ballaststoffe spielen bei der Verdauung eine enorme Rolle. Sie sorgen für die

  • Aufrechterhaltung der Darmflora.

Da Ballaststoffe im Darm aufquellen und nahezu unverändert wieder ausgeschieden werden, spülen sie giftige Stoffe aus dem Körper. Sie wirken zudem cholesterolsenkend.


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Anwendungsgebiete und Nutzung der Acai Beere

Die Açai-Beere enthält von Natur aus viele lebenswichtige Inhaltsstoffe, was sie vor allem in den letzten Jahren zu einem beliebten Nahrungsergänzungsmittel avancieren ließ. Gleichzeitig machte das die Beere für die Forschung interessant. So stellte eine Forschungsgruppe der Universität Florida fest, dass die Antioxidantien der Açai-Beere bei 86% der Leukämiezellen einen Selbstzerstörungsprozess auslösen – was jedoch keineswegs bedeutet, dass Açai-Beeren Leukämie heilen können. Auch bei anderen Krebsarten wurden positive Effekte nachgewiesen. Zum Beispiel gab es eine Rückbildung von Tumoren, die wahrscheinlich auf die zytostatische Wirkung der Antioxidantien zurückzuführen ist.

Man kann die Beere aber nicht als alleiniges Krebsheilmittel bezeichnen, da es in der Praxis nicht genug Untersuchungen und Studien dazu gibt. Wenn tatsächlich die zytostatische Wirkung für den Tumorrückgang verantwortlich ist, wäre es nichts anderes, als die jetzt bereits genutzten Zytostatika bei Chemotherapien. Diese wiederum drängen den Krebs zwar in vielen Fällen zurück, greifen jedoch darüber hinaus den Rest des Körpers an und schwächen das gesamte Immunsystem.

Auf das Herz-Kreislauf-System wirken sich die Açai-Wirkstoffe definitiv positiv aus. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sorgen für eine gute Durchblutung. Sie haben eine präventive Wirkung bei der Entstehung von Herzrhythmusstörungen und koronaren Herzkrankheiten. Außerdem wirken sie sich positiv auf den Blutdruck und die Gefäßfunktionen aus. In Südamerika wird die Açai-Beere übrigens als natürliches Aphrodisiakum benutzt. Vor allem Männer profitieren von der potenzsteigernden Wirkung, die ebenfalls auf der Durchblutungsförderung basiert.

Diäten und Abnehmen mit Hilfe der Açai Beere

In den letzten Jahren werben immer mehr Hersteller mit ihren Açai-Produkten. Sie sollen das Nonplusultra zum Abnehmen und eine Wunderwaffe bei Diäten sein. Der hohe Anteil der Ballaststoffe soll ein vorzeitiges Sättigungsgefühl hervorrufen und sich somit appetithemmend auswirken. Gleichzeitig soll der Stoffwechsel angekurbelt werden. Auf diese Weise versprechen sich viele den schnelleren Abbau von Fettreserven und den damit verbundenen überflüssigen Pfunde. Im Grunde sind die Inhaltsstoffe der Açai-Beere auch nachweislich für diese Effekte verantwortlich.

Unbestritten ist, dass der Verzehr von Açai-Beeren eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Dabei spielt die synergetische Wirkungsweise der Inhaltsstoffe eine Rolle. So ist die Beere als Ganzes wirksam, während bei der Extrahierung einzelner Stoffe die Verwertung eingeschränkt ist. Açai-Präparate sind demnach nur eingeschränkt wirksam. Für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme ist das Zusammenspiel der gesamten Ernährung wichtig. Dazu gehört neben der ausgewogenen Zusammenstellung auch die Reduzierung der zu sich genommenen Mengen. Nicht außer Acht gelassen werden darf außerdem die Bewegung bzw. der Sport, denn nur wer mehr Kalorien verbraucht, als er zu sich nimmt, kann abnehmen.

Vorbeugung der Hautalterung mit Açai

Beliebt ist die Verwendung der Açai-Beere als Zusatzstoff in Anti-Aging Mitteln. Hier sollen vor allem die Antioxidantien und Polyphenole eine zentrale Rolle spielen. Diese sorgen durch die Neutralisierung der freien Radikale für eine Konservierung der Zellen. Somit beugen sie also der Alterung vor. Außerdem spenden die enthaltenen Öle der Haut Feuchtigkeit. Vor allem UV-Strahlung stellt eine immense Belastung für die Regenerationsfähigkeit der Haut dar und sorgt somit für ein vorzeitiges Altern. Antioxidantien schützen die Haut vor der Strahlung und damit einhergehenden Gefahren. Die Hautstruktur bleibt länger intakt und behält ihre Elastizität. Polyphenole beugen außerdem Ablagerungen in Blutgefäßen vor und sorgen auf diese Weise für eine gut durchblutete Haut.

Die Açai-Beere und ihre Wirkstoffe können zur Prävention einer vorzeitigen Hautalterung sinnvoll genutzt werden. Sie sind aber nicht in der Lage, einen bereits entstandenen Schaden zu reparieren oder rückgängig zu machen. Auch kann die Hautalterung natürlich, selbst bei regelmäßiger Benutzung der Açai-Präparate, nicht komplett angehalten werden. Die Dosierung der Antioxidantien in den Produkten ist vergleichbar mit den Extrakten anderer Früchte, die für die Bekämpfung von Zeichen der Hautalterung eingesetzt werden und entfalten deshalb eine vergleichbare Wirkung. Die Hautverträglichkeit und Akzeptanz ist gut und deshalb finden Hautpflegeprodukte mit Extrakten der Acai-Beere zahlreiche Abnehmer.


Anwendungsformen der Açai Beere

Die natürlichste Weise von der Wirkung der Açai-Beere zu profitieren, ist der direkte Verzehr der frischen Frucht. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Wirkstoffe miteinander funktionieren und vom Körper verwertet werden können. In südamerikanischen Ländern zählt die Beere deshalb zu den alltäglichen Lebensmitteln und wird unter anderem zur Eiscremeherstellung verwendet. Getrocknete Açai-Beeren sind als Zusatz in Müslis zu finden, auch gibt es sie in abgepackter Form ähnlich wie Rosinen.

Im Inneren der Beere befindet sich ein Kern, der etwa 90% der Frucht ausmacht. Da nur das Fruchtfleisch und die Haut essbar sind, werden die Beeren nach der Ernte meist entkernt. Beliebt sind Pürees aus Açai-Beeren, die entweder pur oder als Zugabe anderen Gerichten beigemengt werden. Açai-Beeren-Tee ist eine weitere Einnahmeform der Frucht. Hierbei handelt es sich aber nicht um ein 100%iges Açai-Produkt. Meist sind grüne oder weiße Teeblätter der Hauptbestandteil solcher Tees. Oft werden Extrakte anderer Beeren und Früchte hinzugefügt. Açai-Beeren-Tee wird oft mit dem Zusatz „Detox“ beworben, da er eine entgiftende Wirkung haben soll. Erst durch die Entdeckung als angebliches Wundermittel, wurde die Verarbeitung industrialisiert. Auf diese Weise konnte die Frucht am nordamerikanischen Markt eingeführt werden. Inzwischen gibt es die Açai-Beere in Kapselform, als Pulver oder Saft. Alle drei Darreichungsformen finden einen stetig wachsenden Absatz.


Video zum USA Trend Açai


 

Hinweis:
Die vorliegenden Wirkungen von Acai Beere im Allgemeinen sind, falls nicht direkt in Bezug zu einer entsprechenden wissenschaftlichen Studie gesetzt, nicht wissenschaftlich erwiesen. Sie stützen sich auf die Aussagen einschlägiger Fachportale und persönliche Erfahrungswerte von Betroffenen. Unsere konkret verlinkten Produktempfehlungen eines externen Herstellers setzen wir mit den nachgesagten Wirkungen nicht in Verbindung.


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